Nach einer kurzen Fahrt von Puntarenas hätten wir beinahe den Parkeingang übersehen. Gleich am Eingang stand ein netter Guide, Viktor, der uns fragte ob er uns abseits vom normalen Pfad den Park zeigen dürfe. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und wir fuhren zu einem anderen Parkeingang. Dort angekommen wurde erst einmal das Moskito Spray ausgepackt und reichlich verwendet. Viktor ein einheimischer Biologe ging dann mit uns los, gleich merkten wir, dass dies sicher ein interessanter, aber auch uriger Trail ist und unser Guide erzählte viele interessante Sachen über die Flora und Fauna.
Aber dank unserem Guide haben wir nicht nur viel über die Aras gelernt sondern auch noch viele andere Dinge. Es gibt hier z.B. Ameisen, die auf einem Akazienbaum leben, fressen und wohnen, aber sehr giftig sind. Ein Stich reicht um einen ganzen Tag Beschwerden zu haben, 10 Stiche sind lebensbedrohlich !! Wenn man das nicht weiß, denkt man sich nichts, wenn man an einem solchen Baum vorbeigeht. Wir sollten immer aufpassen, alles was schön und farbig ist, ist normalerweise giftig. Gut zu wissen …..
Aber wir haben sehr viel Interessantes hier gelernt, Bäume mit Stacheln, damit die Affen nicht hoch gehen, Blüten die sich öffnen und wieder schließen, die Insekten sind danach völlig benebelt von dem Nektar fliegen aber zurr nächsten Blüte und so vermehrt sich die Pflanze... (die linke Blüte ist offen, rechts geschlossen)
Es war eine wirklich tolle Tour, nach 2 Stunden waren wir wieder an unserem Auto, völlig nass geschwitzt denn es war super feucht und warm in dem tropischen Regenwald.
Nun ging es weiter nach Jaco, dem Surfer-Paradies, wo wir eine Nacht bleiben wollten, bevor es wieder nach San Jose zurückgeht. Auch hier hatten wir wieder Glück mit dem Wetter. Ich hatte bei meiner Planung Bedenken hierher zu fahren, denn in diesem Abschnitt von Costa Rica regnet es am häufigsten in der Regenzeit. Unser Hotel war ein kleiner Beach Club - echt nett direkt am Strand und wir konnten die Surfer beobachten.





