29.06.2018 - Carara National Park

Heute ging es zum Parque Nacional Carara - wir wollten auch noch die roten Aras hier in Costa Rica sehen. Auf dem Weg Uhren wir noch über eine ganz besondere Brücke, die Krokodil-Brücke. Unter dieser Brücke leben seit Jahren viele Krokodile, die es in Costa Rica zwar überall gibt, aber nicht in einer solch großen Kolonie. Die Größe der Tiere, die man sonst nur aus dem Zoo kennt ist schon beeindruckend. Man muss ihnen nicht unbedingt in freier Natur direkt begegnen.



Nach einer kurzen Fahrt von Puntarenas hätten wir beinahe den Parkeingang übersehen. Gleich am Eingang stand ein netter Guide, Viktor,  der uns fragte ob er uns abseits vom normalen Pfad den Park zeigen dürfe. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen und wir fuhren zu einem anderen Parkeingang. Dort angekommen wurde erst einmal das Moskito Spray ausgepackt und reichlich verwendet. Viktor ein einheimischer Biologe ging dann mit uns los, gleich merkten wir, dass dies sicher ein interessanter, aber auch uriger Trail ist und unser Guide erzählte viele interessante Sachen über die Flora und Fauna.
 Nach einiger Zeit tief im Urwald war es dann soweit, wir hörten die Aras und konnten sie auch sehen, hoch oben über uns in den Baumkronen. Mit dem Fernglas konnten wir dann auch tolle Aufnahmen machen.
 Aber dank unserem Guide haben wir nicht nur viel über die Aras gelernt sondern auch noch viele andere Dinge. Es gibt hier z.B. Ameisen,  die auf einem Akazienbaum leben, fressen und wohnen, aber sehr giftig sind. Ein Stich reicht um einen ganzen Tag Beschwerden zu haben, 10 Stiche sind lebensbedrohlich !! Wenn man das nicht weiß, denkt man sich nichts, wenn man an einem solchen Baum vorbeigeht. Wir sollten immer aufpassen, alles was schön und farbig ist, ist normalerweise giftig. Gut zu wissen …..


Aber wir haben sehr viel Interessantes hier gelernt, Bäume mit Stacheln, damit die Affen nicht hoch gehen, Blüten die sich öffnen und wieder schließen, die Insekten sind danach völlig benebelt von dem Nektar fliegen aber zurr nächsten Blüte und so vermehrt sich die Pflanze... (die linke Blüte ist offen, rechts geschlossen)

Es war eine wirklich tolle Tour, nach 2 Stunden waren wir wieder an unserem Auto, völlig nass geschwitzt denn es war super feucht und warm in dem tropischen Regenwald. 

Nun ging es weiter nach Jaco, dem Surfer-Paradies, wo wir eine Nacht bleiben wollten, bevor es wieder nach San Jose zurückgeht. Auch hier hatten wir wieder Glück mit dem Wetter. Ich hatte bei meiner Planung Bedenken hierher zu fahren, denn in diesem Abschnitt von Costa Rica regnet es am häufigsten in der Regenzeit. Unser Hotel war ein kleiner Beach Club - echt nett direkt am Strand und wir konnten die Surfer beobachten.



 Ansonsten ist Jaco ein typischer Touristen Ort mit einer Main Street und den üblichen Souvenir Shops und sehr vielen Surfshops. Dieser Ort ist eher ungewöhnlich für Costa Rica und seinen Natur-Tourismus. Wieder ein Tag mit vielen Eindrücken, einer fantastischen Tierwelt und  …..- natürlich durfte ein tolles Seafood Dinner am Strand nicht fehlen.

2.7.2018 - Heimflug

Das Wetter in San Jose passte zur Abreise - Regen Regen ….. - mir war klar Costa Rica trauert weil wir abreisen. Um 12:00 haben wir unser Ho...